Gut für Gesundheit und Raumklima: Naturbetten
Ebenfalls natürlich sind Bettgestell, Lattenrost und Matratze
Unter dem Begriff Naturbetten sind sowohl das Bettgestell als auch die Bettinhalte zu verstehen. Das Bettgestell besteht aus massivem Holz, das auf Schadstoffbelastung und evtl. Radioaktivität getestet wurde. Die Oberfläche des Holzes wird nicht mit synthetischen Lacken luftdicht versiegelt, sondern mit natürlichen Ölen und Wachsen offenporig eingelassen.
Das Raumklima wird auf verschiedene Weise verbessert: Das Holz gleicht die Raumluftfeuchte aus, verbessert den Zimmergeruch und ist sogar in der Lage Schadstoffe zu absorbieren. Die Oberfläche ist antistatisch und zieht keinen Staub an, kleine Beschädigungen können leicht ausgebessert werden. Aus ökologischen Gründen sollte einheimisches Holz verarbeitet werden, Tropenhölzer nur bei Zertifizierung durch den seriösen Forest Stewardship Council. Die Lattenroste sollten ebenfalls aus Holz und weitestgehend metallfrei sein.
Für die Naturmatratzen werden Naturlatex, Kokos, Schurwolle, Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau, Rosshaar, Kapok und Stroh verarbeitet. Unterbetten und Steppdecken bilden die Wärmehülle im Bett. Außer Baumwolle und Wildseide kommen hier sinnvoll Tierhaare zum Einsatz, weil so eine gesunde Wärme und Feuchtigkeitabgabe gewährleistet ist. Zur Auswahl stehen Wolle vom Schaf, dem Kamel, dem Yakrind und der Kaschmirziege. Federn und Daunen sind zwar auch natürlichen Ursprungs, erzeugen aber aufgrund ihrer feuchtigkeitsabweisenden Struktur mehr oder weniger einen Feuchtestau im Bett, der aus gesundheitlichen Gründen nicht erwünscht ist.