Das Recycling von Grauwasser
Die Gewinnung von Betriebswasser
Das Schmutzwasser von Bad und Küche lässt sich mittels Filtern und Kläranlagen soweit reinigen, dass man es für die Gartenbewässerung, die Toilettenspülung oder als sogenanntes Betriebwasser wiederverwenden kann. Das sogenannte Grauwasser ist in der Regel nicht durch Fäkalien oder andere hohe Belastungen von Bakterien oder Giften versetzt. Man kann davon ausgehen, dass in einem Haushalt täglich ca. 50 bis 60 Liter pro Person anfallen.
Die Grauwasseranlagen sind das Gegenstück zur Regenwassernutzungsanlage und bereiten das Abwasser soweit auf, dass es für die Toilettenspüulung, Reinigung im und ums Haus sowie für die Garten-Bewässerung eingesetzt werden kann. Teilweise wird es sogar schon für das Waschen von Schmutzwäsche eingesetzt.
Ein besonderer Vorteil der Grauwassernutzung gegenüber der Regenwassernutzung ist die Tatsache, dass das Abwasser regelmässig in gleichen Mengen und nicht witterungsabhängig anfällt. Zudem weist es in vielen Fällen noch eine Temperatur auf, die sich zur Wärmerückgewinnung nutzen lässt. Auch seine Reinigung bietet ein hohes Einsparpotential: durch die häufige Wiederverwendung sinkt die Menge des Abwassers auf die Zeit gerechnet und macht sich finanziell sehr positiv bemerkbar.
